Bildschirm Kaputt: Glas / LCD – Schon mal geprankt?

Auf ein kaputtes Display kann sicher jeder verzichten. Mit der richtigen App kann man sich aus einem solchen Desaster einen kleinen Spaß machen. Der Play Store bietet hier reichlich Auswahl. Die meisten Apps sind allerdings eher selber eine Katastrophe. Eine brauchbare App habe ich aber doch noch gefunden.

Ich habe einige Apps installiert und getestet. Bei den meisten war ich allerdings mehr von den Features als vom defekten Display geschockt. Nach gefühlten 20 Minuten Werbung konnte ich endlich auf das Display tippen. Die Glasbrüche wirkten extrem unecht und der Sound erinnerte eher an eine zerbrechende Fensterscheibe. Dieses Manko hatten allerdings alle Apps. Ich konnte keine einzige finden, bei der es ein knackendes oder knarzendes Geräusch gab, wie man es erwarten würde.

Das zerstörte Display

Damit die Risse im Display so richtig echt wirken, muss man sich das passende Bild aussuchen. Durch vertikales Wischen kann die gewünschte Optik gewählt werden. Hier muss man allerdings ganz klar sagen, dass weniger mehr ist. Zuviele Risse und womöglich auch noch große Löcher sehen alles andere als echt aus.

Ich würde hier sogar komplett auf Risse verzichten und den zweiten Reiter „leaks“ wählen. Wer schon mal ein defektes Display hatte, bei dem auch der LCD beschädigt war, wird die bunten Streifen und schwarzen Flecken kennen.

Ist das gewünschte Layout gewählt, kann die App gestartet werden. Zuvor sollte man aber noch sicher gehen, dass deren Icon auch auf dem Homescreen abgelegt wurde. Die Risse überlagern nämlich alles andere auf dem Display und lassen sich nur entfernen, wenn die App erneut gestartet wird.

Der große Schock

Da der Sound auch in dieser App alles andere als passend ist, habe ich ihn zuvor in den Einstellungen deaktiviert. Sobald ich nun irgendwo auf das Display tippe, sieht es sofort komplett kaputt aus. Im Gegensatz zu den Rissen sehen die bunten Streifen auch recht real aus. Wer nicht darauf vorbereitet ist, sollte tatsächlich annehmen, dass das Smartphone im Eimer ist.

Der Supergau

Fast jeder kennt das defekte Display aber auch in seiner echten Form. Schnell fällt mal ein Handy auf den Boden und schon hat das Glas einen Sprung. Mittlerweile ist die Reparatur aber recht einfach geworden und auch Laien sollten mit etwas Fingerspitzengefühl ihr Handy reparieren können. Das Display besteht zwar immer noch aus verschiedenen Bauteilen wie dem Glas, dem Digitizer und dem Panel. Diese sind aber in den allermeisten Fällen verklebt und nicht mehr einzeln wechselbar. Es sei denn, man schaut diverse YouTube Video und kratzt die Klebeschicht mit einer Rasierklinge ab. Ist das Panel beim Struz nicht beschädigt worden, geht es vermutlich jetzt in den meisten Fällen kaputt.

Bei der Reparatur gibt es minimale Unterschiede zwischen iOS und Android. Man kann sich zum Beispiel ein iPhone 6S Display von screen-shop.net kaufen und das Defekte mit wenigen Handgriffen tauschen. Für gängige Android Geräte gibt es dort ebenfalls Displaysätze. Allerdings ist der Einbau hier manchmal nicht ganz so leicht. Zudem muss auch darauf geachtet werden, welches Modell man besitzt. Bei günstigen Angeboten erhält man oft Versionen aus anderen Ländern. Auf den ersten Blick sieht der Laie das nicht, da die Sprache auch dort auf Deutsch gestellt werden kann. In vielen Fällen sind die Anschlüsse jedoch minimal anders oder es wurden andere Panels verwendet.

Fazit:
Bei der App gehen wir natürlich davon aus, dass unser Smartphone nicht wirklich beschädigt ist und gönnen uns einfach mal den kleinen Spaß. Natürlich sollte man diese nicht auf dem eigenen Gerät installieren. Das würde vermutlich nur Schadenfreude auslösen. Auf dem Gerät eines Familienmitglieds oder des Partners wird schon eher ein Spaß daraus.

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[Download für Android via Google Play Store]

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