Die besten Foto-Apps für kleine und große Hobby-Fotografen

Die Auflösungen der Smartphone Kameras werden höher und die Bildqualität trotz kleinem Sensor immer besser. Da verwundert es nicht, das immer mehr Menschen keine Digitalkamera mehr besitzen und stattdessen jeden Schnappschuss mit dem Smartphone machen. Abgesehen davon trägt man es ohnehin ständig bei sich. Anschließend können die Bilder auch noch direkt vom Smartphone in bester Qualität gedruckt werden.

Einige Smartphonehersteller legen ihren Geräten bereits sehr gute Foto-Apps bei, sodass eine zusätzlich gekaufte App nicht immer einen Mehrwert bietet. Oftmals sind sie aber so rudimentär, dass kaum ein Wert wie ISO, Belichtungszeit oder Fokus manuell abgeglichen werden können. Hier kommen dann die Drittanbieter ins Spiel. Schaut man unter dem Suchbegriff „Kamera“ in den Play Store, wird man geradezu erschlagen von der Fülle der Angebote. Unzählige kostenlose und nicht weniger kostenpflichtige Kamera-Apps buhlen um die Kunden.

Open Camera

Eine sehr gute und zudem auch noch kostenlose Alternative zur vorinstallierten App bietet Open Camera. Das auf Open Source basierende Tool lässt kaum Wünsche offen, was die Einstellmöglichkeiten betrifft. Abgesehen von der Blende, die bei fast allen Smartphones einen festen Wert besitzt, lässt sich nahezu jeder Wert manuell anpassen. Ob letztlich alle Funktionen ausgereizt werden können, hängt allerdings auch von der verwendeten Hardware ab. Nicht jedes Smartphone bitet alle Optionen.

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[Download für Android via Google Play Store]

 

Camera MX – Foto, Video, GIF Kamera & Editor

Auch Camera MX gehört zu den besten kostenlosen Foto-Apps, die man für Android bekommen kann. Der Funktionsumfang kann sich locker mit Open Camera messen. Die Benutzeroberfläche ist sogar noch ein wenig intuitiver und besser zu bedienen. Neben allen wichtigen Stellrädchen, lassen sich die Bilder auch noch im begrenzten Rahmen bearbeiten, bevor sie weiter verwendet werden.

Die Bildeffekte setzen sich aus verschiedenen Standardfunktionen wie Helligkeit, Kontrast und Farbe zusammen. Zusätzlich werden eine ganze Reihe Sticker geboten, mit denen das Bild „verschönert“ werden kann.

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[Download für Android via Google Play Store]

 

Photo Editor

Die Liste der kostenlosen Kamera-Apps könnte natürlich unendlich weitergeführt werden. Aber letztlich gleichen sich viele Apps und das Smartphone setzt allen am Ende gewisse Grenzen. Was nun noch fehlt ist eine gute Bildbearbeitung, mit der man mehr machen kann, als nur ein wenig am Kontrast oder der Helligkeit zu schrauben.

Alle Basisfunktionen sind natürlich in dieser App enthalten. Bislang musste ich noch nichts vermissen. Bilder lassen sich Pixel für Pixel bearbeiten, freistellen, zuschneiden und mit Texten und zahllosen Effekten versehen. Der Hauptgrund, warum ich dieser App den Vorzug gegeben habe, ist eine einfache Funktion, die kaum ein anderes mobiles Bildbearbeitungstool bietet. Dabei zählt es für mich jedoch zu den elementarsten Features überhaupt. Ich kann Bilder in ihrer Größe verändern. Es gibt tatsächlich nicht viele Apps, in denen ich ein 1000×1000 Pixel Bild zu einem 500×500 Pixel Bild reduzieren kann.

(355890) – ∅: 4,2
[Download für Android via Google Play Store]

 

Fotos direkt vom Smartphone drucken

Sind die Schnappschüsse im Kasten, können sie auf vielfältige Weise genutzt werden. Oft werden sie nur in die Sozialen Netzwerke geladen und dort zur Schau gestellt. Aber manchmal möchte man sie auch auf Papier haben. Dank zahlreicher guter und kostenloser Drucker-Apps der Hersteller, ist das Ansteuern ein Kinderspiel. Druckt man häufiger Fotos aus, dann kann sich der Kauf eines speziellen Fotodruckers lohnen. Trotz der auf den ersten Blick erschreckenden Auflösung von nur 300 x 300 dpi werden die Abzüge in Laborqualität ausgegeben. Angesteuert werden die kleinen Printer über WLAN. Dank ihrer kleinen Maße eignen sie sich auch sehr gut für unterwegs. Da lässt sich im Urlaub auch schnell mal die eigene, ganz persönliche Postkarte drucken und versenden.

Fazit:
Das Smartphone kann ein echter Ersatz für die klassische Kamera sein. Wer früher mit normalem Film fotografiert und die Negative zur Entwicklung gegeben hat, kann das heute mit seinem Smartphone selbst erledigen. Größere Menge an Bilder werden einfach in die Cloud geladen und von einem der vielen Anbieter gedruckt. Das ist meist noch billiger, als selber zu drucken.

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