Microsoft To-Do – Der Nachfolger von Wunderlist

Der Kauf von Wunderlist durch Microsoft ist schon eine Weile her und die Zukunft scheint nun sicher. Der Nachfolger, der übrigens vom gleichen Team entwickelt wurde, heißt Microsoft To-Do und macht bereits in der ersten Version einen guten Eindruck.

Aufgabenplaner müssen einfach sein und die Bedienung darf kein Studium voraussetzen. In diesem Bereich gibt es für Microsoft To-Do schon mal 100 Punkte. Die Integration in die Microsoft Sphäre sorgt für eine einfache, Plattform übergreifende Nutzung. Wer bereits ein Microsoft Konto auf seinem Gerät nutzt und dabei spielt es keine Rolle, ob auf einem Windows Gerät, Android Phone, iPhone oder iPad, der wird direkt mit Microsoft verbunden und die Synchronisation startet.

Einfach Aufgaben erstellen

Der überaus einfache und aufgeräumte Startbildschirm lässt neue Aufgaben mit nur einem Klick erstellen. Details können im zweiten Schritt eingefügt werden. Erforderlich ist das jedoch nicht. Wer einfach eine Liste von Aufgaben wünscht, keine Notizen, Erinnerungen oder Zeiten benötigt, kann darauf verzichten.


Ist das jedoch erforderlich, reicht es, die erstellte Aufgabe anzutippen und die fehlenden Informationen im kleinen, seitlich öffnenden Fenster ergänzen. Auch eine Wiederholung einer Aufgabe ist problemlos möglich. Der entsprechende Menüpunkt bietet Intervalle von täglich, wöchentlich, monatlich und beliebige individuelle Zeitabstände. Aber auch die anderen Punkte bieten neben individuellen Einstellungen bereits verschiedene Vorgaben, die es dem Anwender leichter machen. Bei den Erinnerungen oder der Fälligkeit kann ohne Umschweife Heute, Morgen, Nächste Woche oder eine andere Vorgabe gewählt werden.

Einfache Listen erstellen

Neben Aufgaben mit Terminen lassen sich auch einfache Listen erstellen. Dies erfolgt im seitlichen Hauptmenü. Hat die Liste einen Namen bekommen, kann sie direkt gefüllt werden. Die Inhalte können sowohl Aufgaben als auch eine schlichte Einkaufsliste sein. Gerade letztere dürfte für Familien interessant sein. Durch die Synchronisation dürfte es kaum doppelte Käufe geben.

Die Listen ermöglichen aber auch eine gute Unterteilung der Aufgaben. So kann Privates von Geschäftlichem getrennt werden. Auch eine noch feinere Unterteilung ist möglich, wer denn unbedingt noch seine Vereine, Hobbies und sonstige Aktivitäten unterbringen möchte. Vergleichbar sind diese Listen mit den Ordnern anderer Dienste wie Toodledo und Co.

Mein Tag sorgt für den perfekten Überblick

Wird eine Aufgabe der Kategorie Mein Tag zugewiesen, dann erscheint sie direkt auf dem Startbildschirm nach dem Start der App. Sie entspricht damit den Favoriten anderer Dienste und weniger den aktuellen Tagesaufgaben. Denn auch Aufgaben, die erst Tage später fällig werden, werden angezeigt, sobald die Markierung Mein Tag gesetzt wurde. Das kann verwirrend und ein Feature zugleich sein. Wer wie ich am aktuellen Tag nur Aufgaben sehen möchte, die auch an diesem ausgeführt werden sollen, kann sich vermutlich weniger mit dieser Art der Anzeige anfreunden.

Suchen und finden

Irgendwann kann die Zahl der Aufgaben und Listen ein Ausmaß annehmen, das ein schnelles Auffinden bestimmter Einträge erschweren. Die große Lupe bringt dich dann in den Suchmodus, der sich sowohl über Aufgaben und Listen als auch Notizen erstreckt.

Was kostet die App?

Diese Frage lässt sich recht einfach und schnell beantworten. Nichts. Alle Funktionen inklusive Synchronisation sind vollumfänglich verfügbar. Lediglich ein Microsoft Konto, welches ebenfalls kostenlos ist, ist erforderlich. Mit diesem lassen sich sämtliche Aufgaben, Notizen und Listen Plattform übergreifend synchronisieren. Microsoft To-Do kann auf jedem nur erdenklichen Endgerät als Webversion im Browser genutzt werden. Aber auch als native App läuft die Aufgabenverwaltung mit Windows Geräten, Android Smartphones und Tablets sowie auf dem iPhone und iPad. In den jeweiligen Stores können die Apps kostenfrei geladen werden.

Fazit:
Schlicht, einfach und funktionell. So lässt sich die App am besten beschreiben. Auch wenn der eine oder andere Microsoft nicht mag. Hier haben die Entwickler von Wunderlist eine wirklich gelungene erste Version und einen Nachfolger präsentiert, der nicht nur funktioniert, sondern auch auf allen wichtigen Plattformen verfügbar ist und sich kostenlos über diese hinweg synchronisiert.

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