Netflix – Mehr Klasse statt Masse?

Seit gut 2 Wochen ist Netflix auch in Deutschland aktiv. Da wird es Zeit, sich die Funktionen der App und auch das Angebot an Filmen und Serien anzusehen. An Konkurrenz mangelt es hierzulande nicht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Video on Demand Anbietern muss keins der 3 großen Betriebssysteme auf Netflix verzichten. Zwar scheint die Windows Phone App noch einige Macken zu haben, aber diese dürfte mit den nächsten Updates auch Geschichte sein.

Die Konkurrenz von Netflix

Der Hype um Netflix war sehr groß. So ganz konnte ich das allerdings nicht nachvollziehen, da wir ausreichend Anbieter in Deutschland haben. Zu den größten Konkurrenten gehören Maxdome, Watchever, iTunes und Google. Aber auch Amazon hat mit Lovefilm eine lange Wandlung durchlaufen und bietet nun durch Prime Instant Video eine günstige Alternative mit einer großen Anzahl an Filmen und Serien.




Während Maxdome alle Systeme abdeckt und auch Apps für neuere TV von Samsung und LG bietet, haben die meisten anderen lediglich Apps für iOS und Android.

Zwar hat iTunes das größte Filmangebot, bietet Vielsehern aber mangels günstiger Flatrate den schlechtesten Preis. Jeder Film muss einzeln geliehen und bezahlt werden. Mit 8 bis 9 EUR monatlich können bei den anderen Anbietern Abos abgeschlossen werden, die alle Filme (außer aktuelle Blockbuster) im Preis einschließen.

Eine preisliche Ausnahme bietet Amazon mit seiner Kombination aus Prime und Instant Video. Dadurch können nicht nur viele Artikel versandkostenfrei bestellt werden, sondern auch rund 12.000 Filme und Serien angesehen werden. Da ich ohnehin schon Prime Mitglied war, war es für mich noch ein netter Bonus.

Netflix liegt mit seinen 7,99 EUR monatlich im Rahmen seiner Mitbewerber.

Netflix App und kostenloser Probemonat

Für meinen Test habe ich den kostenlosen Probemonat abgeschlossen. Für dieses muss allerdings auch schon eine Zahlungsart eingegeben werden.

Hier stehen 3 Abomodelle zur Wahl. Das günstigste mit seinen 7,99 EUR erlaubt ein einziges Gerät und enthält kein HD. Mit 8,99 EUR (ist voreingestellt) können 2 Geräte genutzt werden und auch HD ist enthalten. Mit 11,99 EUR können SD und HD auf 4 Endgeräten genutzt werden.

Als Zahlungsart habe ich mich für Lastschrift entschieden, da hier am einfachsten unberechtigte Abbuchungen zurückgeholt werden können. Das scheint Netflix aber auch zu wissen und weigerte sich beharrlich, die Zahlungsart zu akzeptieren. Also muss wohl doch PayPal ran. Hier kann ein Abbuchungsverfahren ganz leicht im Account storniert werden.

Nachdem nun auch noch eine Kindersicherungs PIN erstellt wurde (funktioniert derzeit nicht mit Windows Phone) kann es auch schon losgehen.

Wer schaut gerade Filme?

Nach dem Start der App wird gefragt, ob man selber oder Kinder die App nutzen. Da ich mich für mich entschieden habe, wurden mir natürlich auch FSK 18 Filme angezeigt. Eine angenehme Überraschung war die Serie „the Walking Dead“, auf die ich bei Amazon leider verzichten muss. Auch einige andere Serien, die keiner der anderen Anbieter im Angebot hat, konnte ich hier finden.

Klasse schlägt hier also Masse. Es sind zwar auch reichlich alte Schinken vorhanden, im Gegensatz dazu aber auch viele neuere und sehr beliebte Serien und Filme. Durch den kostenlosen Probemonat kann jeder den direkten Vergleich mit seinem derzeitigen Anbieter ziehen.

Fazit:
Warum noch ein Anbieter, der die gleichen alten Schinken anbietet, dachte ich mir im ersten Augenblick. Schnell musste ich aber feststellen, das bei Netflix deutlich mehr neuere Titel und sehr beliebte Serien vorhanden sind. Da steht die Chance recht gut, das ich die Mitgliedschaft nicht vor Ablauf des Probemonats kündige. Die nächsten Tage stehen auf jeden Fall erst einmal voll und ganz im Zeichen der wandelnden Untoten von The Walking Dead.

(1309284) – ∅: 4,4
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