5 Gründe für und gegen einen Handyvertrag

Neue Smartphones gibt es wie Sand am Meer. Die Hersteller überschlagen sich geradezu mit Neuvorstellungen. Will man Up to Date sein, muss man schon tief und vor allem oft in die Tasche greifen. Ein Handyvertrag ist oftmals der schnelle Weg zum subventionierten Smartphone. Aber nicht immer ist ein solcher Vertrag auch sinnvoll. Wir zeigen 5 Gründe, die für und gegen einen solchen Vertrag sprechen.

5 Gründe, die FÜR einen Handyvertrag sprechen

Das subventionierte Smartphone
Die Netzbetreiber und vor allem die zahlreichen Provider lassen es sich einiges kosten, um an die Kunden zu kommen. Während Bestandskunden oft vernachlässigt werden, bekommen Neukunden reichlich Geschenke. Gelegentlich gibt es zum Smartphone auch noch einen LED TV oder eine Spielekonsole dazu
Günstigere Preise
Wer genau weiß, wie viele Minuten, SMS und Gigabyte im Monat verbraucht werden, bekommt diese in einem Vertrag in aller Regel günstiger im direkten Vergleich mit Prepaid Angeboten.
Kombination mit persönlichem Telefonieverhalten
In der Regel wird zu einem Smartphone auch ein Tarif benötigt. Es sei denn, man nutzt es nur zum Spielen. Diese Kosten müssen bei der Anschaffung eines Smartphones natürlich auch berücksichtigt werden. Und je nach Anforderung kann die Kombination mit einem Vertrag günstiger sein, als beides einzeln zu ordern.
Ratenzahlung für das neue Smartphone
Neben der Subventionierung ist auch der kleinere monatliche Betrag eine Entlastung und ermöglicht dem einen oder anderen erst, sich überhaupt ein neues Modell zu gönnen. Wie das aktuelle iPhone X zeigt, kann der Anschaffungspreis auch schnell mal 1000 EUR übersteigen. Nicht jeder bringt diese Summe in einem Stück auf.
Bargeld lacht
Wer kein neues Smartphone braucht, kann einen Vertrag mit Auszahlung wählen. Gerade die Provider nutzen diese Möglichkeit der Kundengewinnung. Bei den Netzbetreibern selber, ist es eher unwahrscheinlich, Geld aufs Konto zu bekommen.

5 Gründe, die GEGEN einen Handyvertrag sprechen

Vertragliche Bindung
Der Handyvertrag läuft in der Regel über 24 Monate. Das ist im Bereich der Unterhaltungselektronik ein geradezu astronomischer Zeitraum. Bei subventionierten Handys kann es daher teuer werden, diese vor Ablauf des Vertrages zu wechseln. Schließlich zahlt man dann 2 Geräte zur gleichen Zeit. Vom Sonderkündigungsrecht kann man auch nur in den seltensten Fällen Gebrauch machen.
Nicht immer der beste Preis
Es lohnt sich sehr genau zu vergleichen. Gerade bei den Netzbetreibern bekommt man bei vermeintlich interessanten Angeboten nur eine veraltete Hardware, die im Einzelkauf deutlich günstiger gewesen wäre.
In diesem Fall wäre die Trennung von Gerät und Tarif natürlich sinnvoll.
Finanzielle Belastung
Wer kennt den Spruch, Kleinvieh macht auch Mist? Der kleine monatliche Betrag ist sehr verlockend und reizt dank diverser Zugaben schnell zum Abschluss. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass diese Summe nicht nur einmal gezahlt werden muss, sondern Monat für Monat über einen Zeitraum von 2 Jahren. Ändern sich persönliche Lebensumstände und das Geld wird knapp, kann das zu Problemen führen.
Netzbetreiber sind hier schnell mit Schufaeinträgen und das wirkt sich auf viele Bereiche aus. Einen Handyvertrag ohne Schufa bekommt man dann nicht mehr so leicht.
Flexibilität
Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die genug Geld haben, um sich stets das neueste Modell zu kaufen. Während Verträge eine Laufzeit von meist 2 Jahren haben, bringen die Hersteller oft jährliche neue Modelle auf den Markt. Mit einer Vertragsbindung sammeln sich dann schnell diverse Schubladenverträge an.
Wechselndes Telefonieverhalten
Da hat man endlich seine Traumfrau gefunden und telefoniert täglich 5 Stunden und verschickt dazu auch noch reichlich SMS. Ein Vertrag kann da durchaus die günstigste Variante sein. Aber plötlzich ist es vorbei mit der großen Liebe und das Kontingent wird nicht mal annähernd ausgereizt. Da wäre ein Prepaidtarif vermutlich deutlich günstiger. Gründe für einen Wechsel des Telefonieverhaltens gibt es reichlich. Diese können privater oder beruflicher Natur sein. Dabei ist es nicht immer der Wegfall vieler Telefonate. AUch das Gegenteil ist denkbar. Da hat man sich einen Tarif geholt, der 100 Freiminuten bieten und plötzlich braucht man das Vielfache. Diesen Mehrbedarf lassen sich die Anbieter gut und teuer bezahlen.

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