Ein neues Smartphone für VR Apps

Man muss sich natürlich kein neues Gerät kaufen, um eine VR Brille und entsprechende Apps nutzen zu können. Dennoch gibt es einige Dinge, die man beachten sollte, wenn ohnehin ein Neukauf oder eine Vertragsverlängerung ansteht und VR Spiele oder Filme richtig Spaß machen sollen.

Es ist schon cool, ein 3D Spiel zu spielen und es dann auch wirklich so zu sehen, als wäre man mitten im Geschehen. Schon die klassische Achterbahn App, die wohl jeder als ersten Test nutzt, vermittelt einen sehr guten Eindruck. Man sieht die Grafik nicht nur als einfaches 3D, sondern kann sich im Raum bewegen. Neigt man seinen Kopf, ist alles oben und unten zu sehen. Dreht man ihn, schaut man auf die vorbeiziehenden Häuser und Straßen.

Damit es wirklich Spaß macht sollten einige Dinge beachtet werden, wenn man in Zukunft für die wachsende Anzahl VR Spiele und Apps gerüstet sein will. Manche Geräte, wie bei diesen Angeboten, werden direkt mit einer qualitativ hochwertigen VR Brille geliefert. Zu den verschiedenen Brillen werde ich in Kürze ein Video veröffentlichen, das ich nur noch schneiden und bearbeiten muss. In diesem Artikel soll es aber um das Smartphone gehen, ohne das auch die beste Brille nutzlos ist.

CPU und RAM

Dieser Punkt ist einfach und schnell abgehakt. Selbst günstige China Smartphones unterstützen alle bisherigen VR Spiele. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Handelt es sich um ein Quad Core mit 1.3 GHz und nur 1GB RAM, dann kann es schon etwas eng werden. Aufwändigere Spiele, die in nächster Zeit erscheinen, dürften sicher mächtig ruckeln. Wer sich für ein Mittelklasse Gerät entscheidet oder schon eins besitzt, sollte jedoch keine Probleme haben. Ein Octa Core Prozessor mit 1.9 GHz, wie beim Samsung Galaxy A5, ist schon eine sehr gute Basis. RAM sollte mindestens 2GB vorhanden sein, mehr ist natürlich besser.

Displaygröße und Auflösung

Diese beiden Werte dürfen nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Eine Full HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixel kann gut sein oder auch nicht. Auf einem Phablet mit 5,5 Zoll oder mehr ist es für den normalen Gebrauch eine gute Auflösung und betrachtet man das Display ohne Brille dürften kaum oder gar keine Stufen an Schriften zu erkennen sein. Über die Vergrößerung durch eine VR Brille und die sehr geringe Distanz zum Auge sind einzelne Pixel sehr gut zu erkennen. Die Auflösung sieht in diesem Fall nicht gut aus und erinnert eher an frühe Modelle mit HD Auflösung oder noch schlechte.

Full HD auf einem 5 Zoll Smartphone sieht hingegen recht gut aus. Will ich das gleiche Ergebnis auf einem großen Smartphone, sollte es schon eine Quad HD Auflösung, also 2560 x 1440 Pixel, besitzen. Diese Auflösung nennt man auch 2k. Auf einem kleineren Display sieht diese Auflösung aus nächster Nähe natürlich nochmal um einiges cooler aus.

Entscheidend ist also, wie groß die Pixel sind und wie nah sie zusammenliegen. Diese Dichte wird in ppi (Pixel per inch) angegeben, je höher der Wert, desto besser das Ergebnis. Gute VR Brillen haben eine Pixeldichte von rund 450 pro und diese sollte das Smartphone auch haben. Bei VR Brillen für Konsolen, die ein eigenes Display haben, liegt dieser Wert oftmals noch höher. Samsung soll laut Gerüchten sogar an einer Brille mit 1500 ppi arbeiten. Das wäre natürlich ein echter Hammer und würde vermutlich den Eindruck vermitteln, man säße vor einem 4k Display. Allerdings dürfte diese auch einen stolzen Preis haben.

Fazit:
Um mit einer VR Brille und einem Smartphone Spaß zu haben, sollte auf die Leistung des Gerätes geachtet werden. Da unterscheiden sich VR Spiele kaum von normalen 3D Spielen. Noch wichtiger ist aber das Display. Auflösung ist nicht alles. Die Pixeldichte sollte bei 400 ppi oder mehr liegen. Dann steht dem Spiel oder Film direkt auf der Nase nichts mehr im Wege.

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