Einstieg in die Entwicklung von Android-Apps leicht gemacht

Weit gefehlt zu glauben, dass das Programmieren ein Kinderspiel sei. Allerdings bietet das Netz etliche Hilfestellungen, die den Einstieg ins Business erleichtern. Es kann sich lohnen, sich in die Materie einzuarbeiten und sein Herzblut beispielsweise für den Bau eines Android-Spielautomaten hinzugeben. Der Google Play Store wird monatlich mit bis zu 27.000 neuen Apps bestückt, was Mitte 2017 zu 3 Millionen hochgeladenen Applikationen führte.

Hassliebe verbindet Sprache und Programmierer

Ihr Reiz steht außer Frage. Slots gehören zu den Verkaufsschlagern schlechthin. Untersuchungen der Amerikanischen Gaming Association zufolge sind sie für bis zu 90 % des Verdienstes von Online-Casinos verantwortlich. Insofern überrascht es wenig, dass auch nach den mobilen Versionen der Spielautomaten rege Nachfrage besteht. Während Online-Casinos wie Betsson Inspiration für die gängigsten Spielautomaten liefern können und sich online schnell Informationen über die technischen Anforderungen dieser Automaten finden lassen, sind die speziellen Herausforderungen für Programmierer einer Android-App weniger geläufig. Die Versuchung, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und als passionierter Spieler wie Programmierer das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, ist naturgemäß groß.

Zum Leidwesen der Programmierer können C+, Python und PHP in Sachen Grafik Java nicht das Wasser reichen. Auch wenn sich die grafischen Anforderungen von Spielautomaten nicht notwendigerweise mit jenen von Sportspielen vergleichen lassen, stellen Spieler auch an Slots immer höhere Ansprüche. Java ist deshalb ein notwendiges Tool. Der Java-Compiler übersetzt den Quellcode in einen maschinenverständlichen Code, den sogenannten Java-Bytecode.

Auf die richtige Entwicklungsumgebung kommt es an

Die Entwicklungsumgebung, auch als SDK (Software Development Kit) bekannt, bilden das Java Development Kit (JDK), das Android SDK und die Eclipse Integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für Java Developers. Alle drei Tools stehen online als Downloads zur Verfügung. Das Java Development Kit ist dabei sowohl für Windows 32 Bit als auch für Windows 64 Bit erhältlich. Die Installation erfolgt durch einfaches Anklicken der Datei und Befolgung der Installationsanweisungen. Der SDK-Manager.exe macht Android SDK startklar und braucht dafür gefühlte Stunden. Wenn auch die Eclipse.zip-Datei ihren Dienst getan hat, müssen die Android Development Tools (ADT) aktiviert werden. Die Verortung von Android SDK in Window Preferences schließt den Installationsvorgang ab.

Sich mit „Hello World“ die Sporen verdienen

Mit dem kleinen, einfachen Computerprogramm „Hello World“ erhält der Programmierer erste Einblicke in die Syntax von Java. Dabei ist die schlichte Aufgabe, den Text „Hello World“ auszuspucken. Alles, was es dazu braucht, ist das Öffnen von Eclipse samt der Bekanntgabe eines neuen Projekts durch Drücken des Buttons „Opens a wizard to help create a new Android project“. Zum Laufen gebracht wird das Programm durch den Button „Debug as“.

Mit Android Studio einen Spielautomaten basteln

Aller Anfang ist schwer, doch ein einarmiger Bandit mit 3 Walzen und ein paar Früchten sollte machbar sein. Mit den Symbolen Kirsche, Orange, Zwetschke, Glocke, Bar und 7 sei es dabei fürs Erste getan.

Den Auftakt bildet der Code fürs Layout des Spielautomaten. Dieses sieht 3 Bilder je Walze vor, eine Schaltfläche zum Starten der Spulen sowie eine Textview, um dem Spieler Nachrichten anzuzeigen. Für die Logik ist das Wheel-Objekt verantwortlich. Zur Belebung der Walzen ist es unabdingbar, dass die Wheel-Klasse den Thread aus dem Android SDK erweitert. So wird jede Walze dezidiert von einem einzelnen Thread angesprochen.

Die WheelListener-Schnittstelle gibt Aufschluss über die Hauptaktivität, sprich die laufende Veränderung der Symbolik. Während die Symbole, die jede Walze anzeigt, in einem statischen Imgs-Array gespeichert werden, sorgt die currentIndex-Eigenschaft für den Aufmarsch der entsprechenden Symbole. Die frameDuration-Eigenschaft regelt indes, wie der Name verrät, die Dauer des Auftritts eines Symbols. Anders ausgedrückt ist der Rahmen jene Zeit, die die Walze ein bestimmtes Symbol anzeigt. Endlich dient die startIn-Eigenschaft dazu, die Symbole mit der erwünschten Verzögerung auf die Bühne zu bringen. So ist es denkbar, dass der Spielautomat nach dem Zufallsprinzip die 3 Walzen startet. Die Sache ist nun die: Betritt der Spieler nach einem Millisekunden-startIn die Schleife, ist sie so lange aktiv, bis die isStarted-Eigenschaft falsch ist. Es ändert sich also das Symbol fortwährend, sobald die Rahmendauer überschritten wird. Sind alle Symbole durchgespielt, kehrt der Spieler wieder zum Ausgangssymbol des Arrays zurück.

Aufgabe des Programmierers ist es schlussendlich, für jede Walze den Java-Code der Hauptaktivität zu schreiben. Macht unterm Strich 3 Walzenobjekte. Die randomLong-Methode erlaubt dabei, mit willkürlich langen Zeitspannen zu operieren. Anfang und Ende der Aktivität liegen in den Händen des OnClickListener-Objekts der onCreate-Methode. Und mehr braucht man wirklich nicht für den ungetrübten Spielspaß.

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