Smart Home – Geräte und Apps zur Automatisierung deines Hauses

Mit Apps kann nicht nur gespielt werden. Zahlreiche Tools bieten in nahezu allen Lebensbereiche ihre Hilfe an. War das zunächst nur der virtuelle Bereich, erstrecken sich die Möglichkeiten heute zunehmend auch auf das Haus. Alarmanlage, Licht und Heizung sind hier nur ein paar Stichworte.

Der eine oder andere mag es vielleicht schon in einem TV-Spot gesehen haben, wie das Licht oder die Heizung schon auf dem Weg nach Hause gesteuert werden. Manche mögen das vielleicht noch als Spielerei abtun. Aber in nicht allzu ferner Zukunft ist das alltäglich. Dafür sorgen nicht zuletzt die Sprachassistenten wie Alexa oder Siri. Durch diese lassen sich immer mehr Befehle ausführen, ohne zuvor das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Wir schauen uns in diesem Artikel die aktuellen Möglichkeiten an, die der Smart Home Bereich zu bieten hat.

Klatsch, Klatsch – Licht an

Vor Jahren war das cool und man konnte Freunde damit beeindrucken. Heute ist das schon wieder die Technik von gestern. Viel komfortabler geht es über eine App und WLAN. Dafür werden im Handel bereits zahlreiche Gadgets angeboten. Zum einen gibt es für unter 20 EUR Energiesparlampen mit integriertem WiFi*, die sich mit einem Fingertipp ein- und ausschalten lassen. Zum anderen können auch Steckdosen* genutzt werden, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Diese sind natürlich auch ein wenig universeller einsetzbar. Ob da nun eine Lampe angeschlossen wird oder der Toaster samt Kaffemaschine aktiviert werden, sobald man die Augen im Bett weit genug aufbekommen hat, um das Display seines Smartphones zu erkennen, bleibt jedem selbst überlassen.

Heizungskosten durch intelligente Steuerung einsparen

Moderne Heizungsanlagen nutzen bereits die neueste Technik, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Sie können vieles berücksichtigen, aber nicht die individuellen Einstellungen einzelner Räume. Woher sollten sie auch wissen, das wir heute etwas länger arbeiten müssen und die Heizung erst um 17 Uhr aufgedreht werden soll. Die Lösung bieten in diesem Fall Smart Home Heizkörper-Thermostate, bei denen sich die Temperatur über eine App regulieren lässt.

Sicherheit im Haus durch Kontrolle über eine App

Eine gängige Kontrollmöglichkeit war bislang das Verteilen von Kameras im Haus. Diese lassen sich dann über eine App abrufen. Eine andere Möglichkeit bieten Sensoren, die an Türen und Fenster angebracht werden. Diese lassen sich auf vielfältige Weise nutzen, nicht nur um einen Einbrecher auf frischer Tat zu erwischen. Hier kommen auch die beiden vorangegangenen Punkte, Licht und Heizung, zum Tragen. Ein offenes Fenster sorgt für höhere Heizkosten. Anstatt durch alle Räume zu rennen, schaut man kurz in eine App. Auch Licht lässt sich auf diese Weise steuern. So kann ohne Bewegungsmelder, der auch gerne mal auf Nachbars Katze reagiert, das Licht im Keller oder der Garage eingeschaltet werden, sobald eine Tür auf dem Weg dorthin geöffnet wird.

Wesentlich komplexer ist schon die Absicherung des Hauses durch eine Alarmanlage. Hier sollte man sich vorab sehr genau über Preise und Tarife informieren. Günstige Einstiegsanlagen gibt es schon für wenige 100 EUR. Einen Diebstahl kann man hiermit natürlich nicht immer verhindern. Man sollte in jedem Fall für eine entsprechende Absicherung sorgen.

Grundvoraussetzungen für Smart Home

Einfache Vernetzungen wie Energiesparlampen, Steckdosen oder Thermostate benötigen keine spezielle Hardware. Durch das integrierte WLAN verbindet sich das Smartphone direkt. Wer nur mal das Licht einschalten möchte, kann das bereits für wenige Euro realisieren. Die dafür erforderlichen Apps gibt es in der Regel gratis vom jeweiligen Hersteller in den App Stores.

Anders sieht es jedoch unterwegs aus. Hier besteht keine direkte Verbindung mehr zum heimischen WLAN und der Umweg über das Mobilfunknetz ist erforderlich. Die Telekom bietet beispielsweise ein komplettes Starterset für knapp 140 EUR und monatlich 4,95 EUR an. Verschiedene Stromanbieter wie RWE haben ebenfalls die intelligente Haussteuerung im Programm. Grundsätzlich führt hier der Weg von einer App über den Diensteanbieter zum Haus. Aus diesem Grund sollte man sich Gedanken und den Datenschutz machen und nicht unbedingt den erstbesten, günstigsten Anbieter nehmen. Wer weiß, wo nachher die ganzen Daten über das Haus landen.

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