Vine – 6 Sekunden Stop Motion mit dem Android Phone

Beschreibung der kostenlosen App:
Seit einigen Tagen gibt es die Vine App auch für Android Phones und Tablets und da wird es Zeit, sich diesen Kurzvideo-Dienst einmal genauer anzusehen. Braucht man ihn wirklich? Was leistet die kostenlose Android App? Reichen 6 Sekunden wirklich, um ein aussagekräftiges Video zu erstellen?

Vine ist ähnlich wie Twitter, nur das man hier keine Kurznachrichten schreibt, sondern Kurzvideos aufnimmt. Das Sprichwort In der Kürze liegt die Würze bekommt dabei eine ganz neue Bedeutung. Nur 6 Sekunden kann ein Video maximal lang sein. Dadurch sind die Einsatzgebiete schon deutlich eingeschränkt.


Kurzvideos aufnehmen und bearbeiten

Aufgrund der arg beschränkten Länge eignet sich der Dienst ohnehin nur für diverse Schnappschüsse, die eine einzelne, meist lustige Situation darstellen. Allerdings muss man auch gerade dann sein Android Phone zur Hand haben und die App schnell genug starten können. Hier gibt es anscheinend aber auch schon die ersten Probleme, da sehr viele Nutzer sich darüber beschweren, das die Kamera sehr lange zum Initialisieren braucht oder erst gar nicht startet. Das ist natürlich der Todesstoß für einen Dienst, der es gerade auf kurze und schnelle Einsätze abgesehen hat.

Aufnahmen erstellen, bearbeiten und teilen

Neben den kurzen Aufnahmen, darf man sich aber auch ein bisschen Mühe geben und einen Film aus verschiedenen Sequenzen erstellen. Startet man Vine, dann sieht man einige sehr schöne Videos, die nichts mehr mit einer einfachen Videoaufnahme zu tun haben. Bevor man selber solche Werke erstellt, braucht es schon ein wenig Übung.

Startet man eine Aufzeichnung, dann muss man sich nicht wundern, wenn sich der Fortschrittsbalken nicht bewegt. Nur wenn man auf das Display tippt, wird aufgenommen. Sobald man den Finger wieder vom Display entfernt, endet die Aufzeichnung. Dadurch lassen sich tolle Stop Motion Effekte erzielen.

Teilweise unausgereifte App

Schaut man sich die Rezensionen im Play Store an, dann scheint es so, als wäre die App noch im Beta Stadium. Der Test auf meinem Galaxy S3 lief jedoch ohne größere Probleme. Aufgefallen ist mir dabei nur, das alles doch recht langsam war, obwohl ich mich im heimischen WLAN befand.

Fazit:
Besitzt man das richtige Android Phone, kann man schon seinen Spaß mit der App haben. Allgemein betrachtet, scheint es aber eher so, das die Entwickler noch kräftig nachbessern müssen. Das Teilen mit Facebook steht zwar in der Beschreibung, aber in der App sucht man es vergeblich. So ganz erschließt sich mir der Sinn der App und des Dienstes allgemein allerdings nicht. Es gibt mittlerweile so viele soziale Netzwerke, das man sich gar nicht mit allen beschäftigen kann.

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Folgende Berechtigungen fordert die Android App:
Ihre Konten
Konten erstellen und Passwörter festlegen, Konten hinzufügen oder entfernen
Netzkommunikation
Zugriff auf alle Netzwerke
Speicher
USB-Speicherinhalte ändern oder löschen
Kamera
Bilder und Videos aufnehmen
Mikrofon
Audio aufnehmen
Ihre sozialen Informationen
Kontakte lesenAlle anzeigenAusblenden
Ihre Konten
Konten auf dem Gerät suchen
System-Tools
Zugriff auf geschützten Speicher testen
Auswirkungen auf den Akku
Ruhezustand deaktivieren
[Download via Play Store]

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