Rollei Innocube IC200T/IC200C – Kleiner Beamer für Android Phones und Tablets

Rollei präsentiert mit dem neuen Innocube IC200T/IC200C einen wirklich kleinen Beamer, der aus einem kleinen Android Phone einen großen Projektor macht. Mit seinen geringen Maßen findet er zudem Platz in jeder Tasche und lässt sich auch bei Kunden im Außendienst nutzen.

rolleiDer kleine Pico-Projektor wurde mit allen gängigen Kabeln für Android Phones und Tablets geliefert. Auch für den Anschluss an den PC oder ein Notebook ist das passende Kabel dabei. Für den ersten Test habe ich mir nur kurz die Beschreibung durchgelesen und auf die technischen Details verzichtet. Für mich war wichtig, das man das Gerät ohne Vorkenntnisse anschließen und in Betrieb nehmen kann.

Das erste Bild des LED-Projektors

Für einen ersten kleinen Test habe ich den Projektor an ein Galaxy S3 angeschlossen und wurde weiterhin aufgefordert, den Beamer an ein Gerät anzuschließen. Hier war die Beschreibung ein wenig verwirrend, da für Samsung Geräte nach Galaxy S3 und Note 2 ein Adapter erforderlich ist. Es sollte also eher ab heißen. Da der Adapter ebenfalls zum Lieferumfang gehört, konnte er schnell zwischen Kabel und Galaxy S3 gesteckt werden und sofort war das Bild sichtbar.

Technische Daten und maximale Bildgröße

Auch wenn das Gerät sehr klein ist, bekommt man ein recht großes Bild. Auf der Webseite von Rollei werden maximal 60 Zoll bei einem Abstand von 2 Meter angegeben. In der Beschreibung wird sogar ein Abstand von 3 Meter angegeben. Hier stößt das kleine Gerät aber spürbar an seine Grenzen. Da die Helligkeit maximal 35 ANSI Lumen beträgt, sollte der Raum abgedunkelt sein, wenn man ein größeres Format erreichen möchte. Wenn man nicht unbedingt die 60 Zoll ausreizen muss, dann bringt das kleine Gerät mit seiner VGA Auflösung (640×480 Pixel) ein recht ansehnliches Bild. Diese Seite mit den technischen Daten ist auch auf Englisch verfügbar.

Die Anschlüsse für das Netzteil und Signaleingang sind getrennt, sodass man den Beamer auch nutzen kann, wenn der Akku mal leer ist.

Einsatzgebiete des Pico-Projektors

Man fragt sich natürlich, wo man ein solches Gerät, das einen empfohlenen VK von 299,95 EUR hat einsetzen kann. In erster Linie wird man damit sicher seine Filme und Fotos auf einer Leinwand ansehen. Aber das ist noch lange nicht alles und würde alleine sicher auch keinen solchen Preis rechtfertigen. Mit seinen 120 Minuten Akku-Laufzeit und seiner geringen Größe von nur 45 x 45 x 46 mm bei einem Gewicht von 129 Gramm lässt er sich problemlos zu Präsentationszwecken bei Kunden einsetzen. Office-Pakete gibt es mittlerweile reichlich für Android und so lassen sich schnell kleine Präsentationen abspielen, die man im Büro mit Powerpoint erstellt hat. Von meinen eigenen Kunden weiß ich, das diese gerne Referenzfotos auf dem Handy zeigen. Der kleine Würfel lässt sich locker in der Tasche verstauen und beim Kunden oder direkt auf der Baustelle nutzen.

Natürlich darf man hier auch die Spiele nicht vergessen. Bei manchen Games ist es sicher schwer, verschiedene Gesten auf dem Display auszuführen, während man auf das große Bild des Beamers schaut. Wenn es die Steuerung jedoch zulässt, dann lässt sich ein Rennen oder ein Abenteuer auch mal mit einer Bildgröße spielen, bei der so manch Konsole neidisch wird. Ein Rennspiel konnte ich dank der Neigungssteuerung hervorragend über den kleinen Projektor und sein großes Bild spielen.

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