Das sind die Trends der Appentwicklung 2022

Die Tech-Branche verändert sich so schnell, dass es zur echten Herausforderung wird, mit allen Neuerungen und Trends auf dem Laufenden zu bleiben. Insbesondere die Coronapandemie hat die ganze Landschaft auf den Kopf gestellt. Die Anzahl von App-Installationen und Sitzungen sind branchenübergreifend durch die Decke gegangen. Die Spitzenreiter sind dabei E-Commerce, Gaming und Fintech, die im Jahr 2021 die höchsten, jemals gemessenen In-App-Umsätze erzielten. Analysen der 2.000 Apps, die für 90 Prozent des Datenverkehrs verantwortlich sind, liefern für App-Entwickler, Marketer und Interessierte wertvolle Erkenntnisse. Besonders eine Branche stach dabei klar hervor und dürfte damit der Trendsetter sein.

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Die mobile Gaming-Branche ist der klare Gewinner

Im Zuge der Coronapandemie zeigen die Veränderungen auf dem Markt zwei klare Gewinner. Auf der einen Seite steht die mobile Gaming-Branche. Actionspiele drängten im Jahr 2021 an die Spitze und machten mit 30 Prozent den größten Anteil der Sessions aus. Auch die Sessions pro Nutzer und pro Tag sowie deren Länge sind gestiegen. In der Kategorie Gaming stiegen die Installationszahlen um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und knüpften so nahtlos an den Corona-Boom aus dem Jahr 2020 an. Auf dem Vormarsch sind dabei besonders die sogenannten Hyper-Casual-Games mit dem größten Anteil an Installationen, nämlich 27 Prozent. In der Appentwicklung lohnt es sich, ein Auge auf diese Trends zu haben.

Mobiles Spielen wird den Markt dominieren

Bereits 2020 sind 50 Prozent des weltweiten Umsatzes mit Videospielen auf Games am Smartphone entfallen. In Zukunft wird die Nutzung von mobilen Geräten eher weiter zunehmen. Momentan wird prognostiziert, dass der Umsatz mit mobilem Gaming bis 2023 die 100-Milliarden-Dollar-Marke knacken wird. Dies ist also der Trend, auf den aufspringen sollte, wer einsteigen will. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Markenbildung gelegt werden. Der Aufbau einer Brand und einer Community ist heutzutage wichtiger denn je. So lassen sich die Kundenanbindung und die Installationszahlen erhöhen. Ein Trend, der dabei noch einmal besonders heraussticht, ist das sogenannte Play-to-Earn-Prinzip, bei dem Spieler und Spielerinnen mit dem Gaming echtes Geld verdienen können. Üblicherweise wird das Einkommen dabei in einer Krypto-Brieftasche gehalten und kann aber weiterverkauft werden, wann immer es gewünscht ist. Die Zukunft des Gamings ist in jedem Fall mobil.

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