Muss es eine App sein oder reichen responsive Webseiten?

Sportwetten werden zu 80% über das Handy abgegeben aber nicht alle Wettanbieter haben eine App. Wieso? Was spricht für die Apps und warum haben nicht alle Anbieter Apps sondern setzen nur auf responsive Webseiten.

Quelle: Pixabay / geraltPixabay-Lizenz

Wenn es sich um Actionspiele oder grafisch sehr aufwändige Spiele handelt, dürfte die Antwort sicher eindeutig ausfallen. Auf eine native App kann man hier einfach nicht verzichten. Ohne Zugriff auf das Betriebssystem ist das nicht zu realisieren. Zudem dürfte es schwer fallen, einen flüssigen Spielablauf zu gewährleisten. Auch die Datenmenge kann enorm sein und selbst das größte Datenpaket sprengen. Aber es gibt aber auch andere Spiele, bei denen es nicht vorrangig auf die Grafik ankommt und keine Funktionen des Betriebssystems genutzt werden müssen. Hier kann man durchaus auf eine Wepapp zurückgreifen. Diese können ebenso komfortabel sein und hier und da sogar noch Vorteile bieten. Wer welche App anbietet kann u.a. auf www.wettbonus360.com/sportwetten-app eingesehen werden.

Stets auf dem aktuellen Stand

Eine App braucht regelmäßige Updates. Bei nativen Apps erhält man diese aus den jeweiligen Stores. Dazu muss der Entwickler seine neue Version hochladen und einen Review Prozess durchlaufen, der mehrere Tage in Anspruch nehmen kann. Nicht selten werden erst auf den Kundengeräten weitere Fehler entdeckt und müssen erneut korrigiert werden. Egal wie groß dabei die Änderung ist, der Prozess des Updates bleibt für den Entwickler der gleiche. Bei einer Webapp muss man sich diesbezüglich keine Gedanken machen. Sie wird in keinen Store geladen und läuft komplett auf den Servern des Anbieters. Änderungen und Updates sind sofort aktiv und der Nutzer muss sich nicht um eine aktuelle Version kümmern. Allerdings kann genau das auch wieder ein Nachteil sein, wenn man an seine Daten denkt. Bei einer native App werden aber ebenfalls Daten gesammelt und man muss sich voll und ganz auf die Aussagen und die Datenschutzerklärung des Entwicklers verlassen. Eine Integration ins Betriebssystem kann noch weit mehr Daten offenbaren, als es ein Browser je könnte. Man denke nur an gespeicherte Kontakte, Nachrichtenverläufe und vieles mehr.

Android, iOS und mehr?

Eine App ist immer für ein bestimmtes Betriebssystem ausgelegt. Eine Android App läuft nicht auf einem iPhone, was technisch ohnehin nicht ohne Jailbreak möglich wäre, da Apple ausschließlich die Installation aus dem App Store erlaubt. Wer ein Android Gerät besitzt, muss nicht zwangsläufig aus dem Play Store laden. Es gibt auch noch den Amazon Appstore und beliebige weitere Quellen. Hier sollte man allerdings sehr vorsichtig sein. Zudem ist man auch auf die Restriktionen des jeweiligen Storebetreibers angewiesen. Ist das Spielen um reales Geld nicht erlaubt, gibt es keine Möglichkeit, die App in den Store zu bringen. Man könnte sie jetzt über die eigene Homepage zum Download anbieten, was einige Anbieter auch machen. Das funktioniert allerdings nur für Android und nicht für iOS.

Eine native App stellt die Entwickler noch vor zusätzliche Herausforderungen. Es sind Kenntnisse von Programmiersprachen erforderlich, die viele nicht haben. Während sich manche vielleicht im Web oder in der Schule mit Java beschäftigt haben, wird kaum jemand Objective-C beherrschen. Dabei handelt es sich um eine Sprache, die man außerhalb von Xcode wohl kaum bis gar nicht finden wird. Dazu kommen noch die unzähligen Geräte auf dem Markt. Insbesondere die verschiedenen Displaygrößen und Auflösungen erfordern einen großen Mehraufwand.

Webapps lassen sich mit den üblichen Sprachen programmieren, die man auch zur Erstellung einer Homepage benötigt. Zudem sind sie heutzutage responsive und passen sich dadurch jeder Displaygröße perfekt an. Dadurch spielt es keine Rolle mehr, ob man ein Smartphone oder Tablet, Android oder iOS benutzt.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Lädt man Apps aus fremden Quellen, geht immer ein gewisses Risiko ein. Bei einem bekannten Anbieter dürfte es sich in Grenzen halten. Immerhin würde er den Großteil der Nutzer verlieren, wenn heraus käme, dass die Daten missbraucht werden oder die App gar einen Schadcode enthält. Die App könnte auf die Kontakte zugreifen, Spam verschicken, Nachrichten lesen oder Passwörter abgreifen. Neue und unbekannte Anbieter dürften dabei auf ein großes Mißtrauen treffen.

Webapps besitzen solche Berechtigungen nicht und können nur das, was ihnen der Browser erlaubt. Das macht sie zwar nicht zur sicheren Quelle, aber die Schäden einer nativen App können deutlich größer sein.

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