Muss es eine App sein oder reicht der mobile Browser?

Sowohl Play Store als auch App Store werden mit Apps jeglicher Art überflutet. Aber muss es unbedingt eine App sein? Kann man nicht auch über den Browser spielen oder das eine oder andere Tool nutzen? Kann es sogar Vorteile haben, wenn man den Browser nutzt?

Bei Actionspielen oder anderen sehr grafiklastigen Spielen ist die Antwort sicher eindeutig. Hier kann kaum auf eine native App verzichtet werden. Zum einen dürfte es schwer werden, flüssige Abläufe zu erhalten und zum anderen ist die zu übertragende Datenmenge enorm und kann jedes Datenpaket sprengen. Es gibt aber auch Spiele, bei denen man durchaus auf eine native App verzichten kann. Webapps sind dort mindestens genauso komfortabel und können sogar den einen oder anderen Vorteil bieten. Als Beispiel bietet sich hier die Sunmaker App an. Diese vereint gleich mehrere Spiele, die allesamt über eine Benutzeroberfläche gestartet werden können.

Immer Up to Date

Während eine App regelmäßig Updates bekommt und diese heruntergeladen werden müssen, braucht man sich bei einer Webapp keine Gedanken machen. Sie läuft komplett serverseitig und jede Änderung am Quellcode ist sofort auf allen Geräten aktiv. Natürlich kann man genau das auch wieder als Nachteil ansehen, wenn man an seine Daten denkt. Aber diesbezüglich steht ihnen eine native App in nichts nach. Durch die Integration ins System, kann noch weit mehr abgegriffen werden, als das was in eine Eingabemaske im Browser eingegeben wurde.

Systemübergreifend oder nicht?

Eine App ist für ein bestimmtes Betriebssystem optimiert. Gerade im Play Store tummeln sich recht viele Apps, die ausschließlich unter Android laufen. Das hat gleich mehrere Gründe. Google ist deutlich weniger restriktiv, was die Aufnahme von Apps angeht. Sie durchlaufen lediglich eine kurze automatische Prüfung und sind dann sofort im Play Store verfügbar. Es ist auch keine jährliche Gebühr erforderlich, wie sie von Apple verlangt wird. Auch die Programmiersprache spielt eine große Rolle. Während sich viele bereits im Web oder in der Schule mit Java beschäftigt haben, ist Objective-C eine Sprache, die man außerhalb von Xcode kaum bis gar nicht finden wird.

Webapps sind sind in aller Regel responsive und passen sich nahezu jeder Displaygröße perfekt an. Wer mehrere Geräte mit unterschiedlichen Betriebsystemen besitzt, muss auf keinem der Geräte auf die Nutzung einer solchen App verzichten.

Das Problem Sicherheit

Wer Apps aus fremden Quellen lädt, geht immer ein Risiko ein. Ein Code, der direkt auf dem Smartphone ausgeführt wird, kann unter Umständen auf Kontakte zugreifen und diese versenden. Und das ist nur eine von vielen Möglichkeiten einer Schadsoftware. Webapps haben solche Berechtigungen nicht und sind im weitesten Sinne nur reine Webseiten. Zwar gibt es auch dort die Möglichkeit, Sicherheitslücken im System auszunutzen, aber diese sind deutlich begrenzter.

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