So lassen sich Smartphones von Kindern überwachen

Es gibt viele Gründe ein Smartphone zu überwachen. So manche Eltern haben sich schon einmal gewünscht zu wissen, wo ihr Spross gerade steckt und ob noch alles in Ordnung ist. Aber auch im Geschäftsleben kann eine Überwachungs-App sehr nützlich sein, ohne den Angestellten direkt etwas unterstellen zu wollen.

Überwachnungs-App

Um eines direkt vorweg zu nehmen. Die Nutzung einer solchen App in Deutschland und vielen anderen Ländern ist nicht ganz unkritisch. Eine Überwachung ohne das Einverständnis des zu Überwachenden ist verboten und sollte schon rein aus moralischer Sicht nicht erfolgen. Mit Kindern lässt sich sicherlich reden, vor allem wenn sie kleiner sind und man ihnen verdeutlicht, dass es nicht um eine übermäßige Kontrolle geht. Vielmehr sollte klar gemacht werden, dass eine Ortung ein adäquates Mittel ist, wenn beispielsweise auf einer Prepaidkarte kein Guthaben mehr ist oder das Handy keinen Empfang hat.

Unternehmen setzen sicher andere Prioritäten, wie die Unterbindung der Nutzung verschiedener Apps, Einschränkung der allgemeinen Nutzung eines Firmenhandys nach Feierabend und vieles mehr. Hier ist jedoch wichtig, dass der Mitarbeiter genau über die Maßnahmen informiert wird und diesen, nach Möglichkeit schriftlich, zustimmt.

Die wichtigsten Funktionen von Spyzie im Überblick

  • Kinder schützen
    Die wohl wichtigste Funktion ist der Schutz der Kindern durch die Spyzie-Kindersicherung App. Durch diese lassen sich Zeitpläne erstellen, in deren Zeiträume eine Nutzung des Smartphones möglich ist. Nächtliche Aktivitäten lassen sich damit unterbinden. Inwieweit hier eine Einschränkung erfolgt, sollte immer individuell und unter Einbeziehung des Kindes erfolgen. So lässt sich auch der Eindruck ausräumen, dass es lediglich um eine permanente Kontrolle geht.

    Da nicht jede App für Kinder geeignet ist, lassen sich auch bestimmte Apps blocken. Hier muss man natürlich immer wieder mal schauen und nacharbeiten, da laufend neue Apps in den Play Store kommen.

    Man hört und liest immer wieder von entführten Kindern und die Angst mancher Eltern ist sicher nachzuvollziehen. Der Kind Tracker zeigt die Position des Kindes an. Weicht diese weit von den üblichen Routen ab, würde die Sorge um das Kind so manch Eltern in das eigene Fahrzeug und auf die Suche treiben. Durch Geofencing lassen sich vorab Ziele definieren. Weicht das Kind von dieser Route ab, werden die Eltern automatisch benachrichtigt.

  • Aktivitäten am Smartphone kontrollieren
    Man könnte hier vielleicht einen Kontrollzwang unterstellen und einige Eltern haben dieser vermutlich auch. Aber Gefahren lauern überall. In den Nachrichten lassen sich Stalker erkennen. Die gängigen Social Media Plattformen lassen sich auf diese Weise überwachen. Der Begriff Überwachung kann hier durchaus auch durch Schutz ersetzt werden.

    Für Firmen kann eine solche Kontrolle mehr als nur nützlich sein. Kundentermine können verfolgt und Kalendereinträge überprüft werden. Eine Nutzung nach Feierabend kann unterbunden und Apps zum privaten Chatten gesperrt werden.

Wie funktioniert Spyzie?

Um Spyzie nutzen zu können, ist ein Premiumkonto erforderlich. Die Preise unterscheiden sich je nach Betriebssystem deutlich. Während iOS Nutzer monatlich zahlen müssen, können Android Nutzer einen deutlich günstigeren Jahresbeitrag zahlen. Neben der Registrierung ist ein physischer Zugriff auf das zu kontrollierende Gerät erforderlich. Ohne diesen Zugriff lässt sich die entsprechende App nicht installieren. Zudem müssen einige Änderungen an den Einstellungen im System vorgenommen werden. Der genaue Ablauf wird auf der Spyzie Webseite beschrieben. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die App im Demo Modus zu testen.

Das Dashboard zeigt übersichtlich alle Funktionen. Dort lassen sich einzelne Rubriken aufrufen und einsehen oder auch konfigurieren. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass eine Verbindung zum Internet besteht.

Das Dashboard im Überblick

  • Telefonanrufe überwachen
  • Textnachrichten verfolgen
  • Kontakte durchsuchen
  • Browserverlauf analysieren
  • GPS-Standort verfolgen
  • Fotos & Videos verwalten
  • Installierte Apps anzeigen
  • WhatsApp überwachen
  • Auf den Kalender zugreifen
  • Notizen & Erinnerungen lesen

Fazit:
Der Begriff Überwachung hat verständlicherweise einen üblen Beigeschmack. Werden die zu überwachenden Personen, seien es nun Kinder oder Mitarbeiter, mit einbezogen, lässt sich der Sinn und Zweck sicherlich verständlich vermitteln. Aus rechtlicher Sicht ist das ohnehin erforderlich. Man muss es mit der Überwachung ja auch nicht übertreiben und sich lediglich auf den Schutz der Kinder oder den Interessen des Unternehmens beschränken.

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