Was sollte beim Kauf eines Gaming-PC beachtet werden?

Nicht alles lässt sich auf dem Smartphone oder Tablet spielen und ein leistungsstarker PC ist für Gamer noch immer Pflicht. Damit auch alle aktuellen Spiele laufen, sollte vor dem Kauf jedoch einiges beachtet werden. Aber auch für andere Anwendungen, die hohe Leistungen erfordern, kann der Gaming PC perfekt sein.

Es gibt zwar den fertig zusammengestellten PC, aber meist muss man bei diesem immer Kompromisse eingehen. In den meisten Fällen lässt sich der Rechner jedoch nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen. Doch worauf muss geachtet werden und kann man sich vielleicht auch einen gebrauchten PC zusammenstellen? Auch hier ist die Auswahl groß und manche Anbieter wie it-versand.com haben einen virtuellen Kaufberater, mit dem sich die benötigte Hardware ermitteln lässt. Der größte Vorteil eines PC, egal ob vorkonfiguriert oder individuell zusammengestellt, liegt darin, dass er sich später einfach erweitern lässt und dabei an das eigene Budget angepasst werden kann.

Quelle: Pixabay / CG_erious, Pixabay-Lizenz

Ein PC kann eine echte Investition sein und sollte daher auch zukunftssicher sein. Das ist im Elektronikbereich zwar kein einfaches Unterfangen, aber er sollte nicht schon am Jahresende veraltet sein. Es lohnt sich daher direkt etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, anstatt laufend ein mehr oder weniger neues Modell zu kaufen. Auch das Thema Aufrüstung gehört dazu. Kann eine bessere CPU ohne den Tausch weiterer Hardware eingesetzt werden? Sind noch weitere Steckplätze für mehr RAM auf dem Board vorhanden? Es lohnt sich daher, sich vor dem Kauf über einige Dinge Gedanken zu machen.

4 Punkte über die man sich vor dem Kauf Gedanken machen sollte

  1. Der Prozessor ist das Herz des Rechners und jedes Jahr kommen neue, bessere Modelle heraus. Hier sollte direkt auf das Mainboard geachtet werden. Der Sockel der CPU ist dabei entscheidend. Kann ich stärkere Prozessoren einsetzen, ohne dazu das Mainboard tauschen zu müssen. Will man beispielsweise von der AMD FX Reihe auf den Ryzen wechseln, benötigt man gleichzeitig auch ein neues Board und neuen RAM. Entscheidet man sich für einen Ryzen 5, der aktuell in vielen Gamer PCs steckt, sollte ein Board gewählt werden, dessen Bios auch in der Lage ist, einen Ryzen 7 oder Ryzen 9 der neuen Generation aufzunehmen. Dazu sollte auch direkt ein leistungsstarker Kühler gewählt werden, der in der Lage ist, stärkere Prozessoren ausreichend zu kühlen.
  2. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Arbeitsspeicher. Viel hilft viel stimmt hier nicht so ganz. In vielen Fällen wird man ein Upgrade gar nicht bemerken. Mit 8 oder 16GB RAM fährt man in den allermeisten Fällen schon sehr gut. Wichtig ist nur, dass er zum Board kompatibel ist und zur neusten Generation zählt.
  3. Bei der Festplatte stellt sich die Frage nach HDD oder SSD im Grunde gar nicht mehr. Zumindest das Laufwerk mit dem Betriebssystem und nach Möglichkeit auch mit den wichtigsten Anwendungen/Spielen sollte eine SSD sein. Aber auch hier gibt es neue Techniken und eine M2 SSD, die über PCI-Express angeschlossen wird, bietet weit mehr Geschwindigkeit als die üblichen 6 Gbit am SATA Anschluss. Als reine Datenplatte kann zusätzlich noch eine große HDD gewählt werden. YouTube bietet einige aussagekräftige Geschwindigkeitstest, bei denen man schnell ersehen kann, welche Vorteile solche Laufwerke auch bei Spielen bieten.
  4. Gerade im Gamingbereich ist die Grafikarte besonders wichtig. Hier sollte auf keinen Fall gespart werden, da sie ansonsten schnell zum Flaschenhals werden kann und die Spiele nur ruckelnd gezockt werden können. Die neuen RTX Karten sind zukunftsträchtig und bieten auch für kommende Spielegenerationen ausreichend Performance.

Was ist beim Gaming PC sonst noch wichtig?

Hier kann man natürlich an erster Stelle das Gehäuse aufführen. Viele Gamer legen Wert darauf, dass ihr PC auch von außen etwas her macht. Dabei sind insbesondere Licht und Sound wichtig. Licht sollte es möglichst viel und in allen Farben geben und der Sound des Gehäuses sollte auf einem sehr niedrigen Niveau sein. Hier sind Netzteile und Lüfter von be quiet die erste Wahl. Neben der reduzierten Geräuschkulisse haben diese noch einen ganz anderen, heute immer wichtigeren Vorteil.

Geringer Stromverbrauch

Die Zeiten, in denen der PC ein gigantischer Stromfresser war, sind lange vorbei. Mit dem richtigen Netzteil hat man einen Wirkungsgrad von mehr als 90% und verschwendet keine Energie in Form von Wärme. Das gleiche gilt auch für die Prozessoren. Die neuen Ryzen CPU verbrauchen, je nach Modell, gerade einmal 65 Watt. Der größte Stromfresser ist aktuell die Grafikkarte. Aber auch hier gibt es Unterschiede und es macht durchaus Sinn, sich die technischen Daten durchzulesen.

Mit der richtigen Auswahl sollte dem Gamingvergnügen nichts mehr im Wege stehen. Natürlich darf man auch mit einem leistungsstarken PC immer noch auf seinem Smartphone oder Tablet spielen. Hier gibt es auch jede Menge schöne Spiele, die sich grafisch und inhaltlich immer mehr dem PC angleichen.

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