Die Sims™ Mobile – Ein neues virtuelles Leben wartet

Das lange Warten hat ein Ende und auch in Deutschland können Fans der virtuellen Figuren endlich den neuen Ableger der Sims auf dem Smartphone und Tablet spielen. Wir haben uns angesehen, was das neue Spiel für Android zu bieten hat.

In Brasilien konnte man bereits Mitte 2017 die Sims Mobile spielen. Für Europa war der Start für das Frühjahr 2018 angedacht. Zwar gab es hier und da bereits eine APK, mit der man spielen konnte, aber offiziell über den Play Store ist es erst jetzt möglich. Getestet habe ich das Game sowohl auf einem Smartphone als auch auf dem Tablet.

Erstelle deinen Charakter

Auf dem Galaxy Tab A 2016 hab ich erstmal einen Schock bekommen und gedacht, ich hätte Minecraft installiert. Die Spielfigur war wirklich extrem verpixelt. Ich konnte auch nicht direkt zwischen Männlein und Weiblein wechseln. Es gab nur einen Button, der eine zufällige Figur erstellt hat. Erst wenn man auf Anpassen klickt, war auch die Bestimmung des Geschlechts möglich. Hier bin ich allerdings ohne weitere Änderungen auf Weiter gegangen,da auch später noch Anpassungen vorgenommen werden können.




Der Start in ein neues (virtuelles) Leben

Sobald ich mein neues Haus betrete, wird mir die Möglichkeit geboten, einen Spielstand direkt von meinem Gerät oder aus der Cloud zu laden. Nachdem ich für ein bisschen Ordnung gesorgt habe, konnte ich mich ein wenig um die Möbel in meinem Haus kümmern. Die spärliche Grundausstattung muss natürlich im Laufe des Spiels noch verbessert und erweitert werden. Da unterscheidet sich die mobile Version nicht vom bekannten Sims.

Spielablauf und Bedienung

Da hier der Lifestyle eine wesentliche Rolle spielt, kannst du dich nun um die weitere Ausstattung kümmern. Ich habe mich dem Bad zugewendet und gratis ein Waschbecken, einen Handtuchhalter und eine Dusche platziert. Bei Objekten erscheint ein kleines Overlay mit diversen Buttons. So lässt sich ein Möbel drehen, verschieben und platzieren. Um genauer arbeiten zu können, kann mit der 2-Finger-Geste ein- und ausgezoomt werden.

Neben leblosen Dingen gibt es natürlich auch andere virtuelle Figuren im Spiel, mit denen man interagieren kann. Hier habe ich als erstes meine Nachbarin hereingebeten und mich mit ihr unterhalten. Wer schon einmal Sims gespielt hat, weiß nun sicher, wie es weiter geht. Es wird ein virtuelles Leben geführt, mit allem was dazu gehört. Dein Sim muss Geld verdienen, feiert mit seinen Freunden, lernt seine große Liebe kennen, gründet eine Familie und entdeckt die Welt um sich herum.

Andere Spieler, andere Sims

Du bist in diesem Spiel nicht auf deinen eigenen Sim und die KI deines Geräts beschränkt. Du kannst andere reale Spieler kennenlernen und mit ihnen interagieren. Wer mag, kann sogar mit dem Sim eines anderen Spielers zusammenziehen. Was mag da wohl bei herauskommen?

Kosten und Werbung

Die Sims Mobile funktioniert nach dem Freemium Prinzip. Da heißt, man kann es kostenlos laden und auch spielen. Hin und wieder muss man sich dafür mit ein wenig Werbung abfinden. Die In-Game Währung nennt sich Simoleons. Diese lassen sich sowohl im Spiel verdienen, als auch über In-App Käufe kaufen. Mit ihnen kann man sich besondere Sachen kaufen und Orte freischalten.

Fazit:
In bin zwar kein großer Sims Fan, aber mir hat das Spiel dennoch gefallen. Es unterscheidet sich kaum vom PC und bietet unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung und Interaktion. Natürlich fehlen hier die ganzen Erweiterungspacks, die man vom Desktop kennt. Aber das Spiel ist komplex genug, um nicht so schnell langweilig zu werden.

(46205) – ∅: 4,5
[Download für Android via Google Play Store]

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