Mit CFD oder Bitcoin direkt handeln

Sowohl Chancen als auch Risiken können deutlich höher sein, wenn man sein Geld über CFD in Bitcoin investiert. Welche Vor- und Nachteile sich hier finanziell und steuerlich ergeben, beleuchtet dieser Artikel.

Quelle: Pixabay / geraltPixabay-Lizenz

Wer in der Anfangszeit in Bitcoin investiert hat, hat sein Geld vervielfacht und ist nicht selten zum Millionär geworden. Solche Steigerungen sind beim aktuellen Kurs eher unwahrscheinlich. Es spricht zwar nichts gegen kräftige Kurssteigerungen in Zukunft, aber das Geld in wenigen Jahren zu verzehnfachen dürfte kaum möglich sein.

Direkte Anlage in Bitcoin

Die klassische Möglichkeit der Anlage ist, direkt Bitcoins zu kaufen und dem Kurs zu folgen. Steigt der Bitcoin um 10 EUR, so hat man 10 EUR abzüglich möglicher Provisionen verdient. Fällt der Kurs, verringert sich das eigene Kapital im gleichen Maße. Das ist durchaus mit Aktien zu vergleichen. Auch dort kann man direkt in die Aktien investieren und so mit dem Kurs laufen. Oder man handelt mit Optionen auf Aktien. Diese sind zumeist deutlich günstiger und haben einen sogenannten Hebel. Je riskanter die Option, desto größer der Hebel. Hat man hier beispielsweise einen Hebel von 100, dann bringt ein Euro Kursgewinn bei der Aktie 100 Euro Gewinn mit dem Optionsschein. Zumindest in der Theorie. Hier spielen noch andere Faktoren mit hinein, sodass man durchaus mit steigenden Kursen Geld verlieren kann.

Steuerlich bietet der Besitz von Bitcoin Vorteile. Befinden sich die eingekauften Bitcoin länger als ein Jahr im eigenen Besitz, sind die Gewinne steuerfrei. Wer also von Anfang an dabei war und mit wenig Einsatz zum Millionär geworden ist, kann seinen Gewinn steuerfrei genießen.

Bitcoin über CFD handeln

CFD (Contracts for Difference oder auch Differenzkontrakte genannt) sind Wetten auf den Kurs des Bitcoin. Man kann hier sowohl mit steigendem als auch fallenden Kurs Gewinne oder Verluste erziehen. Durch den Erwerb von CFDs ist man nicht im Besitz von Bitcoin. Entwickelt sich der Kurs anders als bei seiner Wette, kann man den gesamten Einsatz verlieren, also einen Totalverlust erleiden. Wer mit CFD starten möchte, aber nicht die Zeit aufbringen kann, laufend die Kurse zu verfolgen, kann automatische Systeme nutzen. Eine Möglichkeit wäre, sich auf Bitcoin Up ANMELDUNG einen Account zu erstellen und deren System zu nutzen. Dennoch bleiben CFD eine Anlageform mit sehr hohem Risiko und die meisten Kleinanleger verlieren ihr Geld. Wer das Geld entbehren kann und gerne Risiken für die Aussicht auf hohe Gewinne eingeht, bekommt hier sicher den gewünschten Nervenkitzel.

Steuerlich werden CFD wie andere Derivate behandelt. Es fällt die pauschale Abschlagsteuer von 25% an, zu der noch der Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer kommen. Diese Steuer wird schon auf Bankebene einbehalten und von dort direkt an das Finanzamt abgeführt.

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