Last Day on Earth: Survival – Cooles Überlebensspiel mit Potential

Du bewegst dich gerne in einer postapokalyptischen Welt voller Zombies, versohlst auch anderen Spielern gerne mal den Hintern und stehst allgemein auf Survival-Games? Dann kommst du an diesem Spiel nicht vorbei.

Nach langer Zeit kam bei mir mal wieder Lust auf ein wenig Action. Da ich auch gerne Survival-Games spiele, fiel meine Wahl auf Last Day on Earth: Survival. Was dieses Spiel zu bieten hat, wie man sich als Anfänger schlägt und was man beachten sollte, zeige ich in diesem Artikel.

Ziele und Spielablauf

Am besten steigen wir direkt in das Spiel ein. Als Neuling findest du dich nahezu nackt auf einem kleinen Spielfeld wieder. Nur ein kleines Häuschen, ein Chopper Bausatz und eine halbfertige Werkbank sowie ein defektes Funkgerät erwarten dich hier.

Die Ressourcen auf deiner kleinen Parzelle können nur einmal abgebaut werden. Danach steht dir das komplette Land als Bauland zur Verfügung. Natürlich hat mich schon nach kurzer Zeit die tägliche Horde kalt erwischt und Teile meines Hauses zerstört. Verschwende hier keine Zeit in die Verbesserung deiner Wände. Um an die Ressourcen zu kommen, müssen stets alle Aktionspunkte aufgebraucht werden und zerstört werden die Wände danach trotzdem.

Auf meine Bewertung im Play Store hat der Entwickler geantwortet, dass man einfach nur die Hexe im Zombiewald killen muss, damit die Horde einige Tage aussetzt. Das fand ich witzig. Zum einen fehlt jedem Anfänger der nötige Sprengstoff und die Hexe mit ihren 2000 HPs macht dich sofort kalt. Spar dir also den Weg dorthin, du hast keine Chance.

Sammle zunächst Ressourcen wie Steine, Erz und Holz in den angrenzenden Wäldern oder im Steinbruch. Man muss auch nicht beide besuchen. Geht man in den Steinbruch, gibt es dort genauso Bäume und Sträucher, die eingesammelt werden können.

Die angrenzenden Gebiete

Um in ein angrenzendes Gebiet zu gelangen, läufst du einfach aus deiner Parzelle heraus. Dann gelangst du in die Übersicht und kannst dein Ziel wählen. Rot gekennzeichnete Gebiete solltest du meiden. Als Anfänger hast du in den orangen Gebieten schon arge Probleme. Zumal es hier keine Freunde gibt. Ich habe dort noch keinen anderen Spieler erlebt, der nicht sofort angegriffen hat.

In den angrenzenden Spieler-Häusern befinden sich keine realen Spieler. Auch wenn sie rot gekennzeichnet sind, kannst du dort relativ gefahrlos hin und dich mit Ressourcen versorgen. Allerdings brauchst du sehr viele Beile. Mit jedem Holzbeil lässt sich nur eine Wand oder eine Kiste zerstören. Einige verlangen auch ein Eisenbeil. Das wird jedoch ebenfalls nach einmaliger Benutzung zerstört.

Was soll ich als erstes bauen?

Wie schon gesagt, machen verbesserte Wände keinen großen Sinn. Zumindest nicht am Anfang. Als erstes solltest du dein Augenmerk auf das Funkgerät richten. Damit bekommst du immer wieder einen neuen Code, mit dem der Bunker Alpha sich betreten lässt. Die Werkbank mag später ganz nett sein, aber zu Beginn ist sie eher nutzlos. Nachdem ich sie gebaut hatte, musste ich feststellen, das ich keine einzige der Waffen besaß, die sich damit verbessern ließen. Waffen bauen konnte man damit auch nicht. Der Chopper macht schon mehr Sinn. Mit diesem kommst du schneller ans Ziel und hast auch zusätzliche Aktionspunkte. Einige Teile lassen sich jedoch nur im Bunker Alpha finden und den schafft man als Anfänger auf gar keinen Fall. Ohne Fernkampfwaffen und eine gute Panzerung wird man bereits im ersten Untergeschoss nach kurzer Zeit umgenietet. Dort befinden sich dicke Zombies, die sofort mit einem Schlag töten.

Der Bunker Alpha

Wenn du deinen Chopper aufbauen willst und auch mal die eine oder andere bessere Waffe haben möchtest, kommst du um diesen Bunker nicht herum. Zu Beginn wirst du ihn immer wieder besuchen und Gutscheine sammeln. Mit denen lassen sich dann größere Kisten mit besserer Ausrüstung öffnen.

Nimm sowohl in den Bunker als auch in die anderen Gebiete immer ausreichend Waffen mit. Diese nutzen sich schnell ab und können nicht repariert werden.

Sterben ist nicht das Ende

Niemand möchte gerne sterben und seine Sachen verlieren. Aber es wird sehr oft passieren. Nach dem Wiederbeleben bleibst du nicht an Ort und Stelle, sondern landest nackt vor deinem Haus. Hast du keine Aktionspunkte mehr, kann es passieren, dass du nicht schnell genug zu deinen Sachen kommst und sie unwiederbringlich weg sind. Ansonsten kannst du wieder zurück laufen und deine Sachen einsammeln. Wurdest du von einem Spieler getötet, wird sich dieser meist deine besten Sachen einverleiben.

Tipps für Anfänger

Man hat es als Einsteiger in diesem Spiel nicht leicht. Wenn man allerdings einige Dinge beachtet, steht einem schnellen Aufstieg nichts im Weg. Wobei “Schnell” hier wirklich relativ ist. Man kann nur wenig tragen und muss immer wieder Sachen nachholen. Damit sind die Aktionspunkte stets schnell aufgebraucht.

  • Schnell aufleveln
    Geh immer wieder zu den einfachen Zombies, auch wenn diese kaum etwas bei sich tragen. Mit jedem neuen Level lassen sich neue Dinge bauen, die du im Kampf dringend brauchst.
  • Sammle Stofffetzen
    Diese habe ich anfangs leider immer liegen gelassen. Als ich dann Bandagen herstellen konnte, habe ich mich geärgert. Mit je 5 Stofffetzen lässt sich eine Bandage herstellen, die im Kampf überlebenswichtig ist.
  • Trage nie 2 Waffen
    Deine Spielfigur kann eine Waffe in die Hand nehmen und eine weitere in die Tasche stecken. Damit ist sie dann während des Kampfes erreichbar. Viel sinnvolle ist es aber, den zweiten Slot mit Bandagen, Medi-Kits oder einfach nur Essen zu belegen. Selbst Beeren können während des Kampfes sofort heilen und dir damit einen Vorteil geben.
  • Nimm nur mit, was du wirklich brauchst
    Gehst du auf die Jagd, sollte dein Rucksack ohnehin möglichst leer sein. Der Platz in deinem Inventar ist sehr begrenzt und du brauchst jeden freien Slot für Ressourcen und Beute. Ansonsten sollte sich in den allermeisten Fällen nur etwas Nahrung, Wasser, einige Bandagen und eine Waffe in deinem Inventar befinden. Du musst immer davon ausgehen zu sterben und nicht mehr an deine Sachen zu kommen. Hast du dann keinen Ersatz im Haus, fängst du wieder fast bei 0 an.

Fazit:
Das Spiel befindet sich derzeit noch in der Betaphase, auch wenn es schon Millionen Spieler spielen. Leider ist es an vielen Stellen noch sehr unausgewogen. Da es mir trotzdem viel Spaß macht, hoffe ich natürlich, dass hier noch fleißig an der Balance gefeilt wird. Aber auch echte Macken müssen noch beseitigt werden. So kann es beispielsweise passieren, dass man getötet wurde und beim Zurückholen gleich wieder getötet wird, obwohl der Ladescreen noch gar nicht verschwunden ist. Gute Ausrüstung auf diese Weise zu verlieren ist sehr ärgerlich.

(2649653) – ∅: 4,5
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