Unterschiede bei Frauen und Männer in Online Casinos

Wie alt mag der Zocker wohl sein? Wie sieht er aus? Ist es eine Frau oder ein Mann? Vermutlich hat hier jeder eine bestimmte Vorstellung im Kopf. Vielleicht ein Mann im besten Alter in einem abgedunkelten Raum. Oder vielleicht doch eine Frau, die mit einer Freundin am Rechner sitzt?

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Eine pauschale Aussage zu treffen dürfte schwer oder gar nahezu unmöglich sein. Dazu müsste es Statistiken und Studien geben, die sich nicht nur allgemein mit dem Thema Glücksspiel beschäftigen, sondern sich auch mit den unterschiedlichen Bereichen auseinandersetzen. Es gibt die Spiele, die an Tischen gespielt werden, Spielautomaten, Live-Spiele und vieles mehr. Wer hierzu weitere Informationen möchte, kann sich auch auf deutschlandslots.com umsehen und die informativen Artikel und Erklärungen lesen. Wir wollen uns in diesem Artikel mehr mit den nackten Zahlen befassen.

Aber wie sieht es nun wirklich aus? Vielleicht können ein paar Zahlen aus Statistiken dein vorhandenes Bild komplett über den Haufen werfen. Und beim alten Battle Frauen gegen Männer muss es doch einen Sieger geben, oder nicht? Schauen wir also auf die Zahlen.

Die meisten Spieler sind tatsächlich Männer

Schaut man sich die Glücksspiel-Industrie etwas genauer an, stellt man schnell fest, dass meist Männer in den zahlreichen Online Casinos zu finden sind. Die Unterschiede gehen aber noch weiter. Männer sind meist weitaus risikofreudiger und setzen gerne mal hohe Beträge ein. Das mag aber durchaus an den Einkommensverhältnissen liegen, da Frauen im Schnitt noch immer schlechter bezahlt werden als Männer. Vielleicht liegt die Bereitschaft zum höheren Risiko auch in der Natur des Mannes begründet, der unter Einsatz seines Lebens auf die Jagd geht. Frauen messen dem Glücksspiel in nahezu allen Belangen eine geringere Bedeutung zu. Lediglich die Motivation, Gewinne zu erspielen, ist bei Frauen und Männern auf dem gleichen Niveau.

Frauen spielen anders als Männer

Auch wenn der Frauenanteil in Online Casinos zugenommen hat, gibt es beim Spielverhalten immer noch deutliche Unterschiede, deren Höhe sich in den letzten Jahren kaum verändert hat. Stellt man die Frage, wer sich mehr als einmal im Monat mit Glücksspiel beschäftigt, dann sind es bei den Männern 17,9% und bei den Frauen lediglich 7,8%. Auch das Verhalten der weiblichen Spieler ist anders. Zwar möchten sie, ebenso wie die Männer, gewinnen. Aber das Risiko und der Kick haben für sie eine geringere Bedeutung. Schaut man sich dazu noch den suchtnahmen Bereich an, ist der Unterschied noch auffälliger. Während 0,68% der Männer in diese Gruppe fallen, sind es bei den Frauen lediglich 0,1%. Diese Zahlen sagen ebenfalls aus, wie gering der Anteil des problematischen Glücksspiels insgesamt ist. Dennoch darf man nie vergessen, dass Glücksspiel süchtig machen kann. Da sollte man sich nicht von niedrigen Zahlen täuschen lassen und in Sicherheit wiegen.

Frauen widmen sich dabei auch eher den ‘Casual’ Games, also Spielen, die schnell und kurzfristig gespielt werden können. Das nächtelange Spielen am Pokertisch oder am Roulette ist da eher den Männern vorbehalten. Die Einsätze bei solchen Spielen, zu denen Slots gehören, sind meist deutlich geringer. Dieses Art des Spielens wird auch als „softes Gambling“ bezeichnet. An Slots oder Spielen wie Bingo ist man alleine und muss sich auch nicht den aufdringlichen Sprüchen mancher Männer unterziehen. Vermutlich ist dieser geringere Einsatz auch ein Grund für die geringere Suchtgefahr. Zudem lassen sich Frauen oft mehr Zeit bei ihren Entscheidungen, sei es bei der Art des Glücksspiels oder bei den Einsätzen.

Gibt es einen Gewinner?

Bezüglich der Gewinne dürfte es keinen Unterschied geben. Frauen werden kaum mehr Glück haben als Männer. Durch ihre bedachten Entscheidungen können sie ihre Verluste aber eher minimieren als der männliche Gegenpart. Männer stehen im permanenten Wettbewerb und wollen sich beweisen. Das trifft natürlich auch auf Frauen zu, aber sie spielen deutlich seltener nach dem “Alle oder Nichts” Prinzip. Auch bei der Einsatzhöhe haben die Männer die Nase vorn. Nimmt man Einsätze von mehr als 50 EUR im Monat, dann sind es unter den Männern 29,9 % und bei den Frauen lediglich 17,3 %. Vielleicht können die Männer hier durchaus noch etwas von den Frauen lernen. Der Nervenkitzel im Spiel lässt sich durchaus auch mit kleineren Einsätzen einstellen. Wenn man auf einen realen Gewinn verzichten kann, dann können auch andere Spiele für ausreichend Spannung und Nervenkitzel sorgen. Und das sogar kostenlos.

Diese kleineren Einsätze und eine geringere Risikobereitschaft sorgen in der Gruppe der Frauen natürlich auch für weniger Verluste. Gerade bei hohen Verlusten setzt der Mann oft alles auf eine Karte und versucht sein Konto mit dem einen, perfekten Spiel wieder auszugleichen. Das man dieses Spiel aber auch verlieren könnte und mit leeren Taschen vorlieb nehmen muss, wird dabei gerne ausgeblendet.

Am besten setzt man den Spaßfaktor an erster Stelle und verabschiedet sich von Gedanken, dass man mit dem Glücksspiel Einnahmen generieren oder gar davon leben kann. Hält man sich dann auch noch an ein monatliches Limit und überlegt genauer, ob ein einmaliges hohes Risiko mehr Nervenkitzel bringt, als ein beständiges Spielen auf geringerem Niveau, ist das Gesamtrisiko sehr begrenzt und der Spaß steht an erster Stelle.

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