Android Geräte künftig ohne Netzteil?

Mit dem iPhone 12 liefert Apple erstmals ein neues Gerät ohne Netzteil aus. Auch das sonst übliche Zubehör, wie das Headset, fehlt. Diesem Vorbild könnten die Hersteller von Android Geräten bald folgen, wenn man Gerüchten Glauben schenkt.

Quelle: Pixabay / CreativegenPixabay-Lizenz

Apple hat angekündigt, dass das neue iPhone ohne Ladegerät geliefert wird. Begeisterung kommt bei dieser Entscheidung bei vielen sicher nicht auf. Andererseits haben die meisten bereits ein oder mehrere Ladegeräte im Haushalt. Persönlich nutze ich die mitgelieferten Ladegeräte nur noch selten und sowohl das Netzteil als auch das Headset bleiben unangetastet in der OVP. Stattdessen nutze ich eigene Ladegeräte, die mehrere Anschlüsse haben und dadurch mehr als nur ein Gerät gleichzeitig laden können. Ökologisch gesehen, werden hier also Ressourcen eingespart und auch die Verpackung kann kleiner werden. Ob dadurch auch die Kosten geringer werden, lässt sich kaum ermitteln, da ein direkter Vergleich zwischen zwei identischen Geräten nicht existiert.

Wie werden die Geräte künftig geladen?

Künftig kann jeder direkt beim Kauf eines neuen Gerätes selber entscheiden, wie geladen werden soll. Will man auf herkömmliche Weise kabelgebunden laden oder doch lieber kabellos? Im Zweifelsfall kauft man sich gleich beide Geräte und ist flexibel. Ein passendes Ladekabel gehört weiterhin zum Lieferumfang, da sich hier noch immer nicht alle Hersteller einig sind, welcher Anschluss verwendet werden soll. USB-C ist zwar der aktuell vermeintliche Standard, aber weiterhin kommen auch Geräte mit Micro USB oder Lightning.

Multiport Ladegerät oder Active USB Hub

Besitzt man bereits Geräte aus dem MagSafe-Ökosystem, kann man diese künftig gemeinsam nutzen. Da es aber mehr als nur Smartphones und Tablets gibt, dürfte jeder eine ganze Reihe Ladegeräte unterschiedlicher Stärke sein Eigen nennen. Um die Geräte gleichzeitig mit nur einem Gerät laden zu können, bieten sich Multiport Ladegeräte und Active USB Hubs an. Beide sind bei mir schon lange im Einsatz. Je nach Gerät können 2, 3, 5 oder mehr Abnehmer gleichzeitig geladen werden. Die Ports bieten unterschiedliche Leistungen, sodass jedes Endgerät mit seiner optimalen Leistung geladen werden kann. Ein Active USB Hub bietet sich an, wenn man gleichzeitig noch mehrere USB Anschlüsse für den PC auf dem Schreibtisch haben möchte.

Auf diese Weise können Tech-Unternehmen einen Beitrag zum Klima und Umweltschutz leisten. Ob diese Entscheidung für dich persönlich gut oder schlecht ist, kannst du natürlich nur selbst entscheiden. Man kann nur hoffen, dass ein fehlendes Ladegerät ausreichend in der Produktbeschreibung deklariert wird, damit Neulinge ohne heimische Netzteilsammlung keine böse Überraschung erleben.

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